Bewerbungstipps

Tipp 1

Bewerbungstipp 1 - Jobsuche

Überlegen Sie als erstes, wo Ihre Stärken liegen und was Sie erreichen möchten. Welche Aufgaben machen Ihnen Spaß und was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft. Bevor Sie loslegen, sollten Sie auch wissen, was Sie suchen, und welchen Arbeitsweg Sie in Kauf nehmen würden. Eine gewisse Flexibilität ist aber immer wichtig. Nur so können Sie überzeugen und Ihrem Ziel näher kommen!

Haben Sie Selbstvertrauen, aber bleiben Sie auch realistisch, denn das ist in dieser Phase entscheidend für die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer Bewerbung. Auf der Suche nach der richtigen Stelle ist es wichtig, die Stellenausschreibungen richtig zu interpretieren.

Im Stelleninserat finden Sie, welche Anforderungen an den Wunschkandidaten gestellt werden. Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, wenn Sie nicht alles von Anfang an erfüllen, aber schätzen Sie sich selbst realistisch ein – sind Sie der richtige Kandidat, macht eine Bewerbung Sinn? Wenn ja, dann los! Sie sollten Ihre Bewerbung gezielt auf die Wunschposition ausrichten, um sich optimal zu präsentieren.

Wenn Sie sich jetzt noch über das Unternehmen informieren (Website des Unternehmens, Internet, Pressestelle oder PR-Abteilung des Unternehmens, IHK, Zeitungsartikel, Fachzeitschriften, Fachmessen oder persönliche Kontakte), sind Sie bestens für den Erstkontakt vorbereitet.

Tipp 2

Bewerbungstipp 2: Anschreiben

Vier wichtige Punkte zuerst:

  • Ist in der Stellenanzeige ein Ansprechpartner angegeben, richten Sie Ihre Bewerbung namentlich direkt an diese Person. Falls kein Ansprechpartner genannt ist, greifen Sie einfach zum Hörer und fragen Sie nach.
  • Schreiben Sie immer im Indikativ "Ich bewerbe mich...", "Ich werde...", "Ich kann..." statt im Konjunktiv "Ich würde gerne...", "Ich hätte...", "Ich könnte...".

  • Achten Sie auf die Rechtschreibung, Übersichtlichkeit und klare Formatierungen.

  • Eine Seite ist lang genug. Im Wort "BeWERBUNG" ist schon enthalten, dass Sie Werbung für sich machen. Das Anschreiben ist das Erste, was ein Personaler liest und da er täglich mit Bewerbungen zu tun hat , sollte Ihr Anschreiben schon zu Beginn inhaltlich positiv auffallen und Optimismus versprühen. Schreiben Sie, was den Leser interessiert und knackig. Der Engländer sagt KISSS: Keep it short, simple and stupid. Erklären Sie, warum Sie sich speziell in diesem Unternehmen bewerben. Heben Sie die Tätigkeiten, die sich mit Ihren bisherigen Aufgaben decken, hervor. Nennen Sie den frühestmöglichen Eintrittstermin und geben Sie alle weiteren geforderten Informationen an. Vor allem aber achten Sie darauf, das Anschreiben auf das Unternehmen abzustimmen, damit nicht der Eindruck einer Massenbewerbung aufkommt oder der Firmenname eines Mitbewerbers im Anschreiben auftaucht.

Tipp 3

Bewerbungstipp 3 - Lebenslauf

Schule und Ausbildung oder Schule und Studium:
Die Aufführung der Grundschulzeit ist hier nicht nötig.

Berufserfahrung:
Falls Sie bisher nur Praktika absolviert haben, fällt dieser Punkt natürlich weg. Ein gut lesbarer und inhaltsreicher Lebenslauf enthält zu jedem Job die Nennung der wichtigsten Aufgaben. Natürlich sollten hier nicht alle Aufgaben bis ins Detail genannt werden, allerdings können Sie mit der Auflistung einen guten Überblick über die Inhalte Ihrer bisherigen Tätigkeiten geben und somit Interesse wecken. Vor allem, wenn Sie schon ein Aufgabenfeld hatten, das in der neuen Position wieder relevant sein könnte, lohnt es sich dieses hervorzuheben. Wenn wir Personaler darüber hinaus Detailliertes erfahren möchten, schauen wir in das entsprechende Zeugnis.

Praktika:
Auch in diesem Abschnitt ist die Angabe der Aufgabenbereiche wichtig. Diejenigen mit einer umfangreichen Berufserfahrung sollten zudem immer überlegen, ob jedes Praktikum aus Schulzeiten noch aufgenommen werden muss.

Auslandserfahrung:
Geben Sie hier Ihre Sprachkurse, Au-Pair-Zeiten, Travel&Work oder Praktika im Ausland etc. an.

Zusatzqualifikationen:
Hierzu zählen z.B. PC-Kenntnisse und Sprachen. Bitte geben Sie hier jeweils immer ein Level an, so dass man einschätzen kann, wie gut Sie ein PC-Programm oder eine Fremdsprache beherrschen. Schätzen Sie sich wie immer realistisch ein.

Hobbies und Interessen:
Dieser Punkt gibt noch interessante Informationen über Ihre Person, also zählen Sie hier gerne Ihre Interessen auf. Im Vorstellungsgespräch fragen die Unternehmen auch gerne gerade zu diesem Bereich noch einmal nach, um Mehr von Ihnen zu erfahren.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie in jedem Abschnitt mit dem Aktuellsten beginnen. Verwenden Sie durchgängig das selbe Datumsformat und nennen Sie Gründe für eventuelle Lücken. Geben Sie auch auf Ihrem Lebenslauf alle persönlichen Daten an, damit das Dokument jederzeit einwandfrei zu Ihrer Bewerbung zuzuordnen ist.

Bei mehreren Seiten empfiehlt sich eine Kopfzeile mit einigen Daten und Seitennummern. Hier ist noch anzumerken, dass ein Lebenslauf von bis zu drei Seiten vollkommen in Ordnung ist; wenn Sie viel Berufserfahrung mitbringen, sollten Sie dies auch ausführlich angeben.  Vermeiden Sie trotzdem unnötige Informationen und halten Sie sich kurz und prägnant.

Eine handschriftliche Unterschrift ist heutzutage nicht mehr nötig, trotzdem sollten Sie Ihren Namen und das aktuelle Datum darunter setzen.

Wichtig ist: Machen Sie es dem Leser grundsätzlich so einfach wie möglich, d.h. es soll immer eine schnelle Erfassung der wichtigsten Daten möglich sein.

Tipp 4

Bewerbungstipp 4: Bewerbungsfoto – Zeugnisse - Layout

DAS BEWERBUNGSFOTO
Möchten Sie ein Bewerbungsfoto integrieren, achten Sie darauf, dass das Foto hervorragend, qualitativ hochwertig und nicht älter als ein Jahr ist. Wenn Sie ein Foto einbinden möchten, dann muss es ein Turbo-Verstärker sein! Ein Besuch beim Fotografen lohnt sich immer. Dieser kann auch noch nachträglich kleine Korrekturen im Bild vornehmen. Auf keinen Fall ein Foto aus dem Fotoautomaten. Achten Sie auf eine gepflegte Erscheinung und die zum Arbeitsplatz passende Kleidung. Positionieren Sie Ihr Bewerbungsfoto, das größer als ein Passbild sein sollte, auf einem Deckblatt der Bewerbung oder im oberen Bereich der ersten Seite Ihres Lebenslaufs. Modern ist das gedruckte Digitalfoto direkt aus dem Computer. Das zeigt technische Versiertheit, aber nur bei gutem Druck.

ZEUGNISSE / DIPLOME / LIZENZEN
Zu einer vollständigen Bewerbung gehören neben dem Anschreiben und dem lückenlosen Lebenslauf alle für den angestrebten Arbeitsplatz relevanten Zeugnisse und Bescheinigungen - nur erstklassige Kopien von bester Qualität auf gutem Papier. Sortieren Sie diese antichronologisch, d.h. das Aktuellste zuerst und Arbeitszeugnisse vor Ausbildungszeugnissen. Von der Schulzeit nur das finale Schulabschlusszeugnis beilegen, keinesfalls jedes Schuljahr einzeln und keine Zwischenzeugnisse, wenn es schon ein Abschlusszeugnis gibt. Diplome, Bescheinigungen und Lizenzen nur, wenn sie berufsunterstützend sind und mindestens 5 Tage Dauer bescheinigen. Seien Sie auch hier knapp und präzise, nicht zu wenig beilegen, aber auch ja nicht zu viel. Bei vielen Zeugnissen empfiehlt sich übrigens ein Anlagenverzeichnis vor den Bescheinigungen. Damit machen Sie es dem Leser einfacher, das relevante Zeugnis direkt zu finden.

TIPPS ZUM FORMALEN

  • A4-Format ist ein Muss, ausser in Kreativjobs (in der Werbung etc.)
  • Unifarbenes Blankopapier (nicht liniert oder kariert) - Die Bewerbungsmappe sollte repräsentativ und handlich sein. Für den Personaler sollten die Einzelblätter zum Kopieren leicht herausnehmbar sein. Mappen, in denen jedes Blatt in einer separaten Klarsichthülle ist, sind eher nervig.
  • Schrift und Schriftgrösse sollten gleichbleibend sein, eher klassisch und gut leserlich.

Ihr Dossier sagt viel über Sie aus: Wie wichtig Ihnen die Bewerbung ist, wie Sie mit dem Computer umgehen und ob Sie Sinn für Details und Schriften haben. Eine kreative Gestaltung ist Ihre Visitenkarte. Also achten Sie auf Ästhetik und Layout.

Tipp 5

Bewerbungstipp 5: Onlinebewerbung

Wenn Unternehmen die Online-Bewerbung anbieten, möchten sie auch auf diesem Weg Ihre Bewerbung erhalten - daher dazu ein paar hilfreiche Tipps. Online-Bewerbungen liegen im Trend und werden weiter deutlich zunehmen.

Es gibt zwei Formen der Online-Bewerbung: 1.) per Email 2.) per Online-Bewerbungsformular über die Firmenwebsite.

PER E-MAIL:
Benutzen Sie einen privaten oder neutralen Account mit seriöser Adresse z.B. vorname.nachname@... Nicht gut kommen Adressen wie z.B. mrloverlover@ .... oder kuschelbär@... an! Kennzeichnen Sie die Email eindeutig im Betreff als Bewerbung und nennen Sie die Position, für die Sie sich bewerben oder die Referenznummer der Anzeige in Kombination mit dem "Fundort".

Der Text der Email sollte am Besten nur einen kurzen Verweis auf die Bewerbung im Anhang enthalten. Der Empfänger der E-Mail sollte niemals eine anonyme Firmenadresse sein wie z.B. info@beispielfirma.de. Schicken Sie Ihre Bewerbung immer an eine konkrete Person, deren E-Mail-Adresse Sie im Bedarfsfall telefonisch erfragen.

DER ONLINEBEWERBUNGSBOGEN:
Machen Sie sich zunächst mit dem Formular der Website vertraut. Teilweise sind sehr viele Eingabefelder auszufüllen, so dass Sie genügend Zeit dafür einplanen sollten. Darüber hinaus wird man aufgefordert, Dokumente als Datei hochzuladen und anzuhängen. Hierzu werden oft Angaben zur max. Größe der Dokumente gemacht. Es ist wichtig, dass Sie sich vorher informieren, wie groß die Anhänge sein dürfen und wie viele Anhänge Sie schicken dürfen. Bereiten Sie diese Dokumente schon in der richtigen Form vor, bevor Sie loslegen.

ANLAGEN:
Wir empfehlen, alle Anhänge zusammengefasst als pdf-Datei zu senden. PDFs kann jeder lesen, sind nicht virenanfällig und werden automatisch komprimiert. In die Anlagen gehören Ihr Lebenslauf, das Motivationsschreiben und Ihre Zeugnisse. Optimal sind maximal drei Anhänge: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

Achten Sie auf eine gute Beschriftung der Anhänge. Vermeiden Sie das Versenden von Word-Dokumenten, da diese nicht unbedingt in der von Ihnen erstellen Formatierung ankommen. Insgesamt sollten alle Anlagen zusammen 3-4 MB nicht überschreiten. Von .zip-Dateien raten wir ab.

Für Animations-Bewerbungen stellen wir den Online-Bewerbungsbogen zur Verfügung und haben nur positive Erfahrungen damit gemacht. Für uns erleichtert es die Arbeit enorm und alle für uns wichtigen Fragen sind von Anfang an beantwortet. Wir raten davon ab, nur eine kurze E-Mail zu schicken, in der Sie auf ihre Homepage verweisen, wo wir alle notwendigen Informationen finden können. Als zusätzlicher Link ist es aber empfehlenswert, wenn die Homepage repräsentativ ist.

Tipp 6

Bewerbungstipp 6: Vorstellungsgespräch

Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist der erste Schritt zu Ihrem neuen Job. Sie haben es geschafft, Interesse geweckt und sind in der engeren Auswahl. Klasse! Bereiten Sie sich deshalb gut auf das Gespräch vor, denn hier versucht der Personaler herauszufinden, ob Sie neben Ihren Qualifikationen zum Arbeitsplatz auch zum Unternehmen und ins Team passen.

Im Folgenden eine kleine Checkliste als Vorbereitungshilfe für Sie:

  • Seien Sie gut vorbereitet: Informieren Sie sich gründlich über das Unternehmen und Aktuelles aus der Presse, damit Sie auf Fragen wie z.B. 'Was wissen Sie über unser Unternehmen?' souverän antworten können.

  • Kleiden Sie sich der Position und dem Unternehmen angemessen.

  • Trainieren Sie 5 Minuten freies Sprechen über Ihren Werdegang und heben Sie dabei die relevanten Punkte für die Stelle hervor. Am Anfang hat der Bewerber meistens die Gelegenheit, sich selbst vorzustellen. Fachbegriffe aus dem Tagesgeschäft können hier schon gut platziert werden.
  • Bereiten Sie Beispiele aus Schule, Studium oder dem Berufsalltag vor, in denen Sie Ihre Teamfähigkeit, Stressresistenz, Problemlösefähigkeit oder weitere für die Stelle relevanten Fähigkeiten belegen können. Die reine Aufzählung des Lebenslaufes wäre zu einfach.
  • Können Sie eventuelle Lücken im Lebenslauf erklären? Das sollten Sie auf jeden Fall ohne zu zögern.

  • Oft wird auch nach dem Grund gefragt, warum Sie sich speziell für das Unternehmen bewerben.

  • Fragen zur Stelle selbst könnten sein: "Wie stellen Sie sich die Tätigkeit vor?", "Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringen Sie für die Stelle mit?"

  • Seien Sie gefasst auf die Frage, was Ihnen an Ihrem derzeitigen Job gut gefällt und was nicht. Bleiben Sie sachlich und ersparen Sie sich negative Bemerkungen über Personen. Das gehört hier nicht her.

  • Wenn Fachwissen für die Stelle vorausgesetzt wird, empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich auch hier vorbereiten.
  • Ist in der Stellenausschreibung eine Fremdsprache auf sehr gutem oder fließendem Niveau Voraussetzung, stellen Sie sich darauf ein, dass das Interview ganz oder teilweise in dieser Sprache geführt wird.

  • Machen Sie sich darüber hinaus über Ihre Ziele bewusst. Oft wird nach kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen gefragt.

  • Bereiten Sie die Frage nach Ihren Gehaltsvorstellungen vor. Hier ist es sinnvoll im Internet zu schauen, was übliche Gehälter in der Branche sind, in der Sie sich bewerben.
  • Am Ende des Gesprächs wird Ihnen üblicherweise mitgeteilt, bis wann Sie Bescheid bekommen. An dieser Stelle können Sie ggf. mitteilen, dass Sie noch andere Gespräche haben und evtl. früher eine Rückmeldung benötigen. Je nach Position gibt es ein 2. Vorstellungsgespräch. Der Prozess kann sich dann etwas verlängern, aber für eine neue Stelle muss man ein wenig Geduld mitbringen.

Sollte dem persönlichen Gespräch ein Telefoninterview vorhergehen, nehmen Sie dieses ebenfalls ernst und seien Sie gut vorbereitet und authentich. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Gespräch!

Tipp 7

Bewerbungstipp 7: Nach dem Vorstellungsgespräch

KOPFKINO:
In der Zeit nach dem Vorstellungsgespräch gehen Ihnen tausend Gedanken durch den Kopf: Wie war ich? Habe ich einen guten Eindruck gemacht? Habe ich etwas Entscheidendes vergessen zu erwähnen? Was ist gut gelaufen, was würden Sie beim nächsten Mal anders machen? Aber es kommt nicht nur darauf an, wie Sie beim Personaler angekommen sind.

Mindestens genau so wichtig ist Ihr eigener Eindruck von der Firma und der Stelle: Ist es das, was Sie wollen? Sind Ihnen die Anforderungen klar und trauen Sie sich die Aufgaben wirklich zu? Stimmen die Konditionen für Sie und damit das Gesamtpackage? Seien Sie in jedem Punkt ehrlich zu sich selbst und zum Unternehmen.

FAIRNESS:
Wenn die Stelle Ihren Vorstellungen nicht entspricht und Ihre Erwartungen nicht erfüllt, sollten Sie nicht die Entscheidung des Unternehmens abwarten, sondern in den kommenden Tagen aktiv dort anrufen und von Ihrer Seite aus absagen. So müssen Sie sich nicht unnötige Gedanken machen und das Unternehmen kann weiter planen.

WARTEN:
Seien Sie geduldig, auch wenn es schwer fällt. Meistens nennt Ihnen der Personaler ein Datum, an dem Sie die Information, wie sich das Unternehmen entschieden hat, erhalten. Eventuell sind noch weitere Bewerber zu Gesprächen eingeladen. Besonders in Großunternehmen sind die Entscheidungswege oft länger. Sollte der Termin verstreichen, ohne dass Sie eine Nachricht erhalten, rufen Sie ruhig Ihren direkten Ansprechpartner an und bitten freundlich um Auskunft über den derzeitigen Stand Ihrer Bewerbung.

ZUSAGE:
Endlich, das Telefon klingelt und Sie sehen die Nummer des Unternehmens auf dem Display: Herzklopfen. Ein Stellenangebot. Sie haben überzeugt. Grund zum Feiern!

BEDENKZEIT:
Falls sich bei Ihnen zwischenzeitlich noch weitere Gepräche ergeben haben oder Sie zum Zeitpunkt der Zusage eventuell noch ein Vorstellungsgespräch vor Ihnen haben, dann spielen Sie mit offenen Karten und erbitten Sie Bedenkzeit. Das ist völlig legitim. Sind Sie der optimale Kandidat für den Arbeitgeber, dann wartet dieser auch gerne auf Sie.

Ganz wichtig ist, dass Sie zum Zeitpunkt Ihrer Zusage sicher sind und Sie zu Ihrem Wort stehen. Mündlich zusagen und kurz darauf schriftlich absagen gehört sich von beiden Seiten nicht und ist eine sehr unerfreuliche Situation. Mit Ihrer Zusage wird die Personalrekrutierung für diese Stelle gestoppt, anderen Bewerbern wird abgesagt und Ihre Vertragsunterlagen werden schon erstellt.

ABSAGE:
Möchte man nicht bekommen, aber es kann immer einen Mitbewerber geben, der besser geeignet ist. Nicht den Kopf hängen lassen. Nicht zuletzt gehört im Auswahlverfahren auch immer ein bisschen Glück mit dazu. Behalten Sie Ihr Ziel im Blick und bewerten Sie auch erfolglose Vorstellungsgespräche als wichtige Erfahrung.